Extreme Sicherheit. Rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr?

Art: Diskussion

Datum: 30.11.2020

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Veranstalter: BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Fachstelle Demokratie der LH München und Münchner Volkshochschule

Ort: Altes Rathaus, Marienplatz 15, 80331 München

Polizisten, die Informationen an die rechtsextreme Szene weitergeben. Bundeswehrsoldaten, die "Feindlisten" führen und sich mit Waffen auf den "Tag X" vorbereiten. Inwieweit hat die gesellschaftliche Polarisierung auch die Sicherheitsbehörden erfasst? Ist bei vielen Beamten "etwas in Schieflage geraten, was sich in Sympathien für das rechtsnationale Parteienspektrum ausdrückt", wie es der Vizechef der Polizeigewerkschaft im Sommer 2019 formulierte? Existieren rechte Netzwerke in staatlichen Organen?
Das Podiumsgespräch diskutiert die Attraktivität von Polizei und Bundeswehr für Rechtsextremisten, analysiert demokratiefeindliche Strukturen in diesen Institutionen und fragt, mit welchen Maßnahmen Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden wirksam bekämpft werden kann.

Ort voraussichtlich: Alter Rathaussaal

Mit:
Dr. Burkhard Even, Vizepräsident des Bundesamtes für den Militärischen Abschirmdienst (BAMAD), zuständig u.a. für den Bereich Extremismusabwehr
Christof Kopke, Professor für Politikwissenschaft und Zeitgeschichte, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin, FB 5 Polizei und Sicherheitsmanagement
Jörg Radek, stellv. Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei
Christina Schmidt, Reporterin der taz, recherchiert zu rechten Netzwerken in Sicherheitsbehörden

Moderation: Heike Kleffner, freie Journalistin und Geschäftsführerin des Bundesverbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Hg. von "Extreme Sicherheit: Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz", 2019 Herder Verlag

Veranstalter_innen:

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Fachstelle Demokratie der LH München und Münchner Volkshochschule

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