Leihausstellungen

Sie sind auf der Suche nach einer Leihausstellung zu den Themenfeldern Extreme Rechte, Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Hier finden Sie eine Übersicht der in Bayern angebotenen Formate. Für Buchungen und weitere Informationen zu den Ausstellungen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Fachstellen.

Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

Die neue Ausstellung des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ gibt einerseits einen Überblick über die Grundlagen unserer Demokratie und informiert andererseits über die Erscheinungsformen und Wirkung von Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Situation in Bayern.

Thematisiert werden verschiedene Facetten von Rechtsextremismus, dem dahinterliegenden Weltbild und Strategien, die von rechtsextremen Kreisen bei der Ansprache von Jugendlichen verwendet werden. Dabei wird der Bogen von neurechten und rechtsextremen Einstellungen über Aktivitäten rechtsextremer Organisationen und Parteien bis hin zu Rechtsterrorismus geschlagen.

Ein besonderer Fokus liegt im Aufzeigen von Möglichkeiten eines aktiven Engagements gegen Rassismus und Gewalt – für Demokratie und Menschlichkeit. Die Ausstellung regt an, eigene Einstellungen zu hinterfragen und sich aktiv für Demokratie stark zu machen. Denn jede und jeder kann etwas gegen Diskriminierung, Rassismus und Gewalt tun. Die Achtung der Menschenwürde und der Erhalt von Demokratie sind auf die Achtsamkeit und das Engagement Aller angewiesen.

Die Ausstellung besteht aus 17 Schaubildern (Roll-Ups, 85 x 160 cm) und kann von Bildungseinrichtungen, Institutionen, Vereinen, Initiativen und Aktionsgruppen beim BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung kostenlos ausgeliehen werden. Sie ist für Schüler_innen ab 14 Jahren geeignet.

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Zeigt einen Ausschnitt des FlyersZeigt einen Ausschnitt des Flyers mit weiteren Postkarten und Pins mit den Logos der Bundestagsparteien, welche auf einer braunen Pinnwand hängen.Zeigt einen Ausschnitt des Flyers

Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" wurde in den Jahren 2012 und 2013 von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt. Die Ausstellung wurde als Wanderausstellung entwickelt und kann bundesweit über den Verein ISFBB e.V. gebucht werden.

Die bilderreiche Ausstellung setzt sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2007 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrundes im November 2011 auseinander. Nach Beendigung des Münchner NSU-Prozesses wird die Ausstellung aktualisiert und um die Sichtweise von Betroffenen auf die bisherige Aufarbeitung ergänzt werden. Sie besteht dann aus insgesamt 24 Tafeln.

Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Mehmet Turgut, Habil Kılıç, İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter dargestellt. Zu Wort kommen auch Angehörige der Mordopfer. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit den Bombenanschlägen in Köln sowie den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

Der zweite Teil beleuchtet die Neonaziszene der 1990er Jahre sowie die Hilfeleistungen an den NSU-Kern aus einem neonazistischen Netzwerk. Dargestellt werden auch die Gründe, warum die Mordserie nicht aufgedeckt wurde sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex nach dem Auffliegen der neonazistischen Terrorgruppe am 4. November 2011.

Wir verfügen über mehrere Druckexemplare der Ausstellung, sodass sie parallel an verschiedenen Orten gezeigt werden kann.

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Das Bild zeigt einen Teil der aufgebauten Ausstellungen mit Personen, die sich die Schaubilder ansehenDas Bild zeigt einen Teil der aufgebauten Ausstellung.

Gedächtnisbuch - Internationale Wanderausstellung

Jedes Jahr am 22. März, dem Jahrestag der Errichtung des Konzentrationslagers Dachau, werden neue biografische Gedächtnisblätter vorgestellt. Angehörige von ehemaligen Häftlingen, Schüler und interessierte Personen haben sie verfasst und setzen damit ein Zeichen der Erinnerung. Bisher sind es 130 Biografien, die im Gesprächsraum der Versöhnungskirche und im Jugendgästehaus Dachau ausgestellt werden.

Jede Einzelbiografie eines Häftlings umfasst vier DIN A 3-Bögen. Die Verfasser wählen die Sprache, in der sie schreiben wollen und übernehmen die individuelle Gestaltung. Auf diese Weise sollen die Gedächtnisblätter die Vielfalt der aus 34 Nationen stammenden Häftlinge veranschaulichen. Hinter den großen Zahlen von mehr als 200 000 Häftlingen und mehr als 32 000 Toten stehen einzelne Biografien, Lebensentwürfe und die Familien der verfolgten Menschen. Wir wollen den Häftlingen wieder ein Gesicht geben und die Hintergründe ihrer Verfolgung in unsere Gegenwart transportieren. Das ist der Grundgedanke unseres Projekts. Eine Ausstellung zum Gedächtnisbuch mit 22 Biografien kann ausgeliehen. In einer Auswahl werden Lebenswege von Dachauer Häftlinge beschrieben. Ergänzt wird die Ausstellung mit einer Broschüre.

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Das Bild zeigt einen Flyerausschnitt mit der Aufschrift "Namen statt Nummern" und Fotografien verschiedener PersonenDas Bild zeigt die aufgebaute Ausstellung und ein Rednerpult

 

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"Kicker, Kämpfer, Legenden" - Juden im deutschen Fußball

Thematisiert wird die Bedeutung und Pionierrolle von Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionären, die den Fußball in Deutschland populär gemacht haben – und das Ende ihrer Karrieren nach 1933 sowie die Verfolgung und Deportation. Die vom des Centrum Judaicum in Berlin konzipiert Ausstellung wurde dort erstmals nach der Fußballweltmeisterschaft 2006 gezeigt.

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Zeigt ein Bild der Ausstellung mit Besuchern im Hintergrund

 

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Asyl ist Menschenrecht

Die Ausstellung enthält vielfältige Informationen über Flüchtlinge und ihre Situation. Menschenrechte sind allgemein gültig und unteilbar, durch die Ausstellung soll das Bewusstsein darüber gestärkt werden. Sie führt die Betrachter_innen von den Fluchtländern über Europa bis nach Deutschland. Auf diesem Weg begegnen schutzsuchende Menschen vielen Gefahren, Hindernissen und Restriktionen – diese werden visualisiert, beschrieben und analysiert. Hinzu kommen einzelne Tafeln zu themenrelevanten Ereignissen, politischen Entwicklungen und asylrechtlichen Bestimmungen.

Die Ausstellung ermöglicht es Vereinen, Organisationen, Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen, in ihren Räumen über das Thema Flucht, Asyl und Menschenrechte zu informieren.

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Das Bild zeigt von hinten eine Famile, die mit Gepäck eine Straße entlangläuft.

 

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RECHTSaußen – MITTENdrin?

Wahlerfolge rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien, der Erfolg einer rechtsextremen Jugendkultur und die Akzeptanz rechtsextremer Einstellungen in Teilen der Bevölkerung machen deutlich, dass Facetten von Rechtsextremismus nicht nur „rechtsaußen“, sondern „mittendrin“ in unserer Gesellschaft zu finden sind. Doch was ist eigentlich „Rechtsextremismus“? Welche unterschiedlichen Ausprägungsformen gibt es? Wie verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen, wie entstehen sie und warum ist eine rechtsextreme Erlebniswelt besonders für viele Jugendliche so attraktiv? Und vor allem: Was kann man gegen Rechtsextremismus tun?
Die mobile Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ des beratungsNetzwerks hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus bietet auf mittlerweile 25 Rollups zahlreiche Antworten auf diese und weitere Fragen.

Die Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ kann von Schulen, Vereinen, Parteien, zivilgesellschaftlichen Initiativen und anderen interessierten Institutionen kostenfrei ausgeliehen werden. Es können sowohl einzelne Rollups als auch die gesamte Ausstellung entliehen werden.

Weitere Informationen und Buchung hier
Schriftzug: „RECHTS außen – eine Ausstellung MITTEN drin? über Rechtsextremismus. Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten."

 

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