Leihausstellungen

Sie sind auf der Suche nach einer Leihausstellung zu den Themenfeldern Extreme Rechte, Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Hier finden Sie eine Übersicht der in Bayern angebotenen Formate. Für Buchungen und weitere Informationen zu den Ausstellungen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Fachstellen.

Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" wurde in den Jahren 2012 und 2013 von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt. Die Ausstellung wurde als Wanderausstellung entwickelt und kann bundesweit über den Verein ISFBB e.V. gebucht werden.

Die bilderreiche Ausstellung setzt sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2007 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrundes im November 2011 auseinander. Nach Beendigung des Münchner NSU-Prozesses wird die Ausstellung aktualisiert und um die Sichtweise von Betroffenen auf die bisherige Aufarbeitung ergänzt werden. Sie besteht dann aus insgesamt 24 Tafeln.

Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Mehmet Turgut, Habil Kılıç, İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter dargestellt. Zu Wort kommen auch Angehörige der Mordopfer. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit den Bombenanschlägen in Köln sowie den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

Der zweite Teil beleuchtet die Neonaziszene der 1990er Jahre sowie die Hilfeleistungen an den NSU-Kern aus einem neonazistischen Netzwerk. Dargestellt werden auch die Gründe, warum die Mordserie nicht aufgedeckt wurde sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex nach dem Auffliegen der neonazistischen Terrorgruppe am 4. November 2011.

Wir verfügen über mehrere Druckexemplare der Ausstellung, sodass sie parallel an verschiedenen Orten gezeigt werden kann.

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Das Bild zeigt einen Teil der aufgebauten Ausstellungen mit Personen, die sich die Schaubilder ansehenDas Bild zeigt einen Teil der aufgebauten Ausstellung

Gedächtnisbuch - Internationale Wanderausstellung

Jedes Jahr am 22. März, dem Jahrestag der Errichtung des Konzentrationslagers Dachau, werden neue biografische Gedächtnisblätter vorgestellt. Angehörige von ehemaligen Häftlingen, Schüler und interessierte Personen haben sie verfasst und setzen damit ein Zeichen der Erinnerung. Bisher sind es 130 Biografien, die im Gesprächsraum der Versöhnungskirche und im Jugendgästehaus Dachau ausgestellt werden.

Jede Einzelbiografie eines Häftlings umfasst vier DIN A 3-Bögen. Die Verfasser wählen die Sprache, in der sie schreiben wollen und übernehmen die individuelle Gestaltung. Auf diese Weise sollen die Gedächtnisblätter die Vielfalt der aus 34 Nationen stammenden Häftlinge veranschaulichen. Hinter den großen Zahlen von mehr als 200 000 Häftlingen und mehr als 32 000 Toten stehen einzelne Biografien, Lebensentwürfe und die Familien der verfolgten Menschen. Wir wollen den Häftlingen wieder ein Gesicht geben und die Hintergründe ihrer Verfolgung in unsere Gegenwart transportieren. Das ist der Grundgedanke unseres Projekts. Eine Ausstellung zum Gedächtnisbuch mit 22 Biografien kann ausgeliehen. In einer Auswahl werden Lebenswege von Dachauer Häftlinge beschrieben. Ergänzt wird die Ausstellung mit einer Broschüre.

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Das Bild zeigt einen Flyerausschnitt mit der Aufschrift "Namen statt Nummern" und Fotografien verschiedener PersonenDas Bild zeigt die aufgebaute Ausstellung und ein Rednerpult

 

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"Kicker, Kämpfer, Legenden" - Juden im deutschen Fußball

Thematisiert wird die Bedeutung und Pionierrolle von Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionären, die den Fußball in Deutschland populär gemacht haben – und das Ende ihrer Karrieren nach 1933 sowie die Verfolgung und Deportation. Die vom des Centrum Judaicum in Berlin konzipiert Ausstellung wurde dort erstmals nach der Fußballweltmeisterschaft 2006 gezeigt.

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Das Bild zeigt den Ausschnitt eines Flyers mit der Aufschrift "Kicker, Kämpfer, Legenden"

 

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Asyl ist Menschenrecht

Die Ausstellung enthält vielfältige Informationen über Flüchtlinge und ihre Situation. Menschenrechte sind allgemein gültig und unteilbar, durch die Ausstellung soll das Bewusstsein darüber gestärkt werden. Sie führt die Betrachter_innen von den Fluchtländern über Europa bis nach Deutschland. Auf diesem Weg begegnen schutzsuchende Menschen vielen Gefahren, Hindernissen und Restriktionen – diese werden visualisiert, beschrieben und analysiert. Hinzu kommen einzelne Tafeln zu themenrelevanten Ereignissen, politischen Entwicklungen und asylrechtlichen Bestimmungen.

Die Ausstellung ermöglicht es Vereinen, Organisationen, Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen, in ihren Räumen über das Thema Flucht, Asyl und Menschenrechte zu informieren.

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Das Bild zeigt von hinten eine Famile, die mit Gepäck eine Straße entlangläuft.

 

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RECHTSaußen – MITTENdrin?

Wahlerfolge rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien, der Erfolg einer rechtsextremen Jugendkultur und die Akzeptanz rechtsextremer Einstellungen in Teilen der Bevölkerung machen deutlich, dass Facetten von Rechtsextremismus nicht nur „rechtsaußen“, sondern „mittendrin“ in unserer Gesellschaft zu finden sind. Doch was ist eigentlich „Rechtsextremismus“? Welche unterschiedlichen Ausprägungsformen gibt es? Wie verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen, wie entstehen sie und warum ist eine rechtsextreme Erlebniswelt besonders für viele Jugendliche so attraktiv? Und vor allem: Was kann man gegen Rechtsextremismus tun?
Die mobile Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ des beratungsNetzwerks hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus bietet auf mittlerweile 25 Rollups zahlreiche Antworten auf diese und weitere Fragen.

Die Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ kann von Schulen, Vereinen, Parteien, zivilgesellschaftlichen Initiativen und anderen interessierten Institutionen kostenfrei ausgeliehen werden. Es können sowohl einzelne Rollups als auch die gesamte Ausstellung entliehen werden.

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„Rechtsradikalismus in Bayern. Demokratie bewahren – Rechtsradikalismus bekämpfen“

Die Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ informiert über Strukturen, Strategien und Wertvorstellungen des Rechtsradikalismus in Bayern. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Jugendszene in Bayern gelegt. Das Wissen um einschlägige Symbole, Codes und Moden ist wichtige Voraussetzung für die Beschäftigung mit rechten Jugendkulturen. Weiterhin werden verschiedene Formen, Projekte und Initiativen vorgestellt, die sich für die Abwehr des Rechtsextremismus engagieren und gleichzeitig demokratisches Bewusstsein und die Bereitschaft zum zivilgesellschaftlichen Engagement wecken wollen. Sie kann von Bildungseinrichtungen, Institutionen, Vereinen, Initiativen und Aktionsgruppen beim BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung kostenlos ausgeliehen werden.

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Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Flyers "Demokratie stärken, Rechtsradikalismus bekämpfen"

 

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