„Das wird man doch mal sagen dürfen.“

Art: Seminar

Datum: 21.09.2024

Uhrzeit: 10.00 Uhr

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München

Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Das kostenlose Seminar des NS-Dokuzentrums München beleuchtet die Frage, welche Rolle die Sprache beim Aufstieg der Nationalsozialisten gespielt hat – und wie von der NS-Diktatur geprägte Begriffe wieder Einzug in den heutigen Sprachgebrauch gefunden haben.

Welche Rolle spielte die Sprache beim Aufstieg der Nationalsozialisten? Das NS-Dokumentationszentrum München blickt in dem Seminar „‚Das wird man doch mal sagen dürfen.‘ – Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft?“ auf die Geschichte und auf von der NS-Diktatur geprägte Begriffe, die auch heute wieder Eingang in Politik und Alltag gefunden haben. Die fünfstündige Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.

„Umvolkung“, „Lügenpresse“, „Volksverräter“ – immer häufiger verwenden Politiker:innen unkritisch Begriffe aus dem nationalsozialistischen und rechtsextremen Sprachgebrauch öffentlich. Dabei galt gerade die sprachliche Desensibilisierung in der Aufstiegsphase des Nationalsozialismus als erster Schritt zu Ausgrenzung und Verfolgung. Deshalb geht es in dem Seminar um die Frage: Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen nationalistischen Strukturen in der Weimarer Republik und heutigen rechtspopulistischen Tendenzen?

Das Seminar beleuchtet die zentralen Bausteine der nationalsozialistischen Weltanschauung und fragt nach den Ähnlichkeiten zu heutigen Formen antidemokratischen und rassistischen Denkens. Die Teilnehmer:innen diskutieren, inwieweit einzelne Bestandteile der NS-Ideologie heute auch für die sogenannte gesellschaftliche Mitte anschlussfähig geworden sind.

Weitere Termine des Seminars (jeweils 10 bis 15 Uhr):

  • 22. Juni 2024
  • 30. November 2024
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