Fachtagung zu Antisemitismus und Rechtsextremismus
Herausforderungen für die Jugendarbeit: Wie können Fachkräfte auf rechtsextreme und antisemitische Aussagen reagieren?
Antisemitische und rechtsextreme Äußerungen stellen die Jugendarbeit vor Herausforderungen. Eine deutsch-tschechische Fachtagung vom 9. bis 11. November 2026 zeigt, wie Fachkräfte auf entsprechende Aussagen reagieren können – und welche pädagogischen Strategien sich in der Praxis bereits bewährt haben. Fachvorträge, Workshops und Good-Practice-Beispiele greifen Entwicklungen in Deutschland und Tschechien auf.
Veranstaltet wird die dreitägige Fachkräftetagung von der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS), dem Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch (Tandem) sowie dem Max Mannheimer Studienzentrum. Sie hat den Titel „Antisemitismus und Rechtsextremismus als Herausforderung in der Jugendarbeit“ und findet im Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau statt.
Worum geht es auf der Fachtagung?
Rechtsextreme und antisemitische Äußerungen nehmen sowohl in Deutschland als auch in Tschechien zu. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen aus. Die Tagung geht den Fragen nach, wie Fachkräfte angemessen reagieren können und welche pädagogischen Handlungsmöglichkeiten sie haben. Fachvorträge vermitteln Grundlagen, Workshops vertiefen zentrale Fragestellungen. Good-Practice-Beispiele aus der Jugendarbeit und Austauschformate fördern die Vernetzung der Teilnehmenden.
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der Jugendarbeit aus Deutschland und Tschechien, die sich mit Antisemitismus, Rechtsextremismus und Bildungsarbeit beschäftigen.
Wie sehen die Teilnahmebedingungen aus?
Die Teilnahmegebühr für die Fachtagung beträgt 30 Euro. Darin enthalten sind Unterkunft im Einzelzimmer sowie vegetarische Verpflegung während der Tagung. Fahrtkosten werden nicht übernommen.
Wie läuft die Anmeldung ab?
Die Anmeldefrist ist eigentlich seit Ende September abgelaufen. Weil kurzfristig wieder Plätze frei geworden sind, sind bis 18. Oktober 2026 erneut Anmeldungen möglich. Die restlichen Plätze werden nach Ablauf dieser Frist vergeben. Es gilt ein Einlassvorbehalt.
Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht. Besondere Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich.

