Rechtsextremismus und Naturschutz

Art: Workshop

Datum: 11.01.2020

Uhrzeit: 10.00 Uhr

Ort: Ökumenisches Informationszentrum Dresden e.V., Kreuzstraße 7, 01067 Dresden

Natur- und Umweltschutz wird in der Öffentlichkeit zumeist als eine junge Bewegung wahrgenommen und zudem mit alternativen Lebensstilen, liberalen Werten und linkspolitischen Strömungen verknüpft. Die Verstrickungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit völkischem Denken und Faschismus sind in der Öffentlichkeit wenig bekannt.

Aktuell engagieren sich extrem rechte Einzelpersonen und Gruppierungen im Natur- und Umweltschutz: Sie wehren sich gegen Gentechnik und Atomenergie. Wir begegnen ihnen auf Demonstrationen gegen Freihandelsabkommen und gegen eine ausbeuterische industrialisierte Landwirtschaft.
Die Grenzen zwischen den politischen Lagern scheinen zu verschwimmen. Tatsächlich decken sich viele Forderungen der grünen Braunen mit denen von (Jugend-) Umweltverbänden und Naturschutzorganisationen.

Der Workshop führt allgemein in das Themenfeld Rechtsextremismus und Naturschutz ein und sensibilisiert die Teilnehmer*innen für die historischen und die aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten Ideologien. Der Workshop versetzt die Teilnehmer*innen in die Lage, demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Darauf aufbauend erarbeiten und diskutieren wir mögliche Handlungsoptionen.

Referent: Erik Rose, FARN - Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz, Berlin

Der Workshop beinhaltet eine MIttagspause mit Essen und Getränken.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Ökumenisches Informationszentrum, NAJU Dresden, Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der VG Verbrauchergemeinschaft für umweltgerecht erzeugte Produkte e.G.

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