Narrative des Rechtsextremismus und Islamismus im kritischen Vergleich

Art: Fachtag

Datum: 26.11.2018

Uhrzeit: 13.00 Uhr

Ort: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Rechtsextremismus und Islamismus weisen – so wird in Wissenschaft und Medien inzwischen vielfach vertreten – vergleichbare weltanschauliche Vorstellungen bezüglich der Ungleichwertigkeit von Menschen auf. Dabei geht es sowohl um Abwertung der als außerhalb der eigenen Gemeinschaft wahrgenommenen Anderen, als auch um Hierarchien innerhalb von Gemeinschaftskonzepten. In beiden politischen Strömungen gibt es dichotome Freund-/Feind-Konstruktionen, die auf autoritaristischen Vergemeinschaftungsangeboten fußen. Derartige Identitätskonstruktionen sind oft unmittelbar mit bestimmten Narrativen verbunden, die in sozialen Zusammenhängen und medial vermittelt werden. Zugleich lassen sich aber auch relevante Differenzen zwischen den beiden antidemokratischen Phänomenen nicht übersehen.

Die Tagung widmet sich Islamismus und Rechtsextremismus jenseits simplifizierender Gleichsetzungen in einer kritisch-vergleichenden Weise: Was sind verbindende, was sind trennende Elemente? Wo taugt der Vergleich für die Analyse und wo findet er seine Grenzen?

Auf der Tagung kommen ExpertInnen zu Wort, die sich den Hintergründen und Erscheinungs-formen der Narrative im Islamismus und Rechtsextremismus und der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen eines Vergleichs auf unterschiedlichen Ebenen nähern.

Anmeldung bis zum 12.11.2018 per E-Mail an ibs@stadt-koeln.de unter Angabe Ihres Namens, einer E-Mail-Adresse, der Organisationszugehörigkeit sowie ein Stichwort zum Interesse am Thema der Veranstaltung.

Veranstalter: Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (ibs) in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf (FORENA)

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