Das 'christliche Abendland' als Hüterin der Frauenrechte

Art: Fortbildung

Datum: 04.11.2018 - 08.11.2018

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

Ort: Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Gesellschaftliche Rollenbilder zwischen Einwanderungskultur und Rechtspopulismus

Frauen sind im öffentlichen Raum präsenter denn je. Feministische Strategien und Forderungen wie die Quote sind in der Gesetzgebung angekommen. Ist also im "christlichen Abendland" die Gleichberechtigung erreicht? Unsere Gesellschaft ermöglicht es, das eigene Leben und die eigene Rolle selbst zu gestalten. Gleichzeitig aber propagieren rechtspopulistische Kräfte ein konservatives Rollenbild der Frau. Sie finden Resonanz in einem gesellschaftlichen Klima, das sich von emanzipativen Positionen wegbewegt. Nicht wenige Frauen fordern die Rückkehr zum traditionellen Frauenbild. Die liberale Mitte sieht durch die Zuwanderung von Menschen aus anderen kulturellen Kontexten die Gleichberechtigung der Geschlechter bedroht.
Aktuelle Gesellschaftsbilder, feministische Strömungen und rechtspopulistische Argumentationsmuster werden im Seminar untersucht und anhand politischer Ereignisse und gesellschaftlicher Entwicklungen in Deutschland kritisch hinterfragt.

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