Antisemitismus im Netz

Art: online

Datum: 17.11.2021

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Ort: online,

Die Verbreitung antisemitischer Hetze hat in den letzten Jahren über Internet und soziale Medien einen neuen Resonanzraum erfahren. Dabei werden alte Vorurteile gegenüber Juden und Jüdinnen aufgegriffen und in neue Konzepte eingebettet, wie dies beispielsweise bei der rechtsextremen Gruppe QAnon geschieht.

Das Web 2.0 ermöglicht eine ständige, sich beschleunigende Reproduktion antisemitischen Gedankengutes, die dieses in alle, früher noch dafür eher unempfängliche, gesellschaftliche Milieus trägt und so zu einer zunehmenden Streuung und Verfestigung führt.

Der digitale Antisemitismus äußert sich dabei auch in der „realen Welt“ in Form von antisemitischen Diskriminierungen im Alltag gegenüber Juden und Jüdinnen. Der digitale und der analoge Hass sind tief im kollektiven Bewusstsein verankert und bestärken sich wechselseitig, was ein Erstarken des Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen zur Folge hat.

Im Webtalk „Antisemitismus im Netz“ werden wir gemeinsam mit Expert*innen einen Blick auf den reproduzierenden und katalysierenden Effekt des Internets auf das Konstrukt des Antisemitismus werfen, um anschließend praxisnahe Gegenmaßnahmen zu beleuchten.

Es diskutieren mit Ihnen

  • Markus Weiß, TU Berlin und Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt zu „Verbal-Antisemitismen im Internet"

  • Andreas Franck,  Oberstaatsanwalt und Zentraler Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Justiz

Ort: Digitaler Veranstaltungsraum der BLZ
Datum: 17.11.2021
Uhrzeit: 19:00 - 20:00 Uhr
Ansprechpartnerin: Rosaviola Frohneberg
Anmeldung über Eveeno.

 

Aktionstage Netzpolitik & Demokratie

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionstage Netzpolitik & Demokratie 2021. Das gesamte Programm finden Sie unter https://netzpolitische-bildung.de/programm2021.

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